Schwerhörige und Ertaubte
Schwerhörige und ertaubte Menschen
Aktualisiert (Montag, 17. November 2008 um 12:08) Geschrieben von: mhp Montag, 17. November 2008 um 11:34
Schwerhörige und ertaubte Menschen kommunizieren in der Regel in Lautsprache und leben in einem hörenden Umfeld. Die meisten Hörschäden entwicklen sich langsam und werden als Problem zunächst nicht wahrgenommen. Dabei nimmt die Lärmschwerhörigkeit seit Jahren die Spitzenposition unter den Berufskrankheiten ein.
Zum Verstehen der Lautsprache sind schwerhörige und ertaubte Menschen auf gute akutische Bedingungen, bestimmte technische Hilfen (z.B. Hörgeräte, Cochlea-Implantat) und auf das Kommunikationsverhalten des Gesprächspartners angewiesen. Allzu oft werden Kommunikationshilfen jedoch abgelehnt und massive Einschränkungen der Lebensqualität in Kauf genommen. Familie und Freunde ziehen sich zurück. Dies kann zu Störungen der Lebensharmonie mit daraus resultierenden Folgewirkungen wie psychische und psychosomatische Störungen führen.
Neben den technischen Möglichkeiten bringen das Absehen der Mundbewegungen des Gesprächspartners sowie lautsprachbegleitende Gebärden eine wesentliche Kommunikationserleichterung.



